Relaunch mit Xtreme One abgeschlossen
Lange habe ich gebraucht, aber nun ist es vollbracht: Der Relaunch mit WordPress und dem WordPress Framework Xtreme One ist abgeschlossen. Hurra!
Rund 7 Wochen nach dem Start der Veröffentlichung der Version 1.0 von Xtreme One habe ich damit nun meine Website einschließlich Blog komplett auf das Content-Management-System (CMS) WordPress sowie das auf YAML basierenden Framework Xtreme One umgestellt.
In der Phase 1 hatte ich das Blog von dem YAML-Theme Blitzblank auf Xtreme One mit einem eigenen Childtheme umgestellt (siehe hierzu auch Relaunch mit WordPress Framework Xtreme One).
Phase 2 bestand darin, die mit Dreamweaver mehr schlecht als recht gepflegten PHP-Webseiten der Website in die WordPress-Installation zu übertragen. Dass hatte ich gestern vollendet. Das war sehr zeitaufwändig, da ich den Quelltext, der mehr ein Quältext war, für den Wechsel vom Doctype XHTML 1.0 transitional zu strict bereinigen musste. Insbesondere jede Menge target=”_blank” fielen dieser Reinigungsaktion zu Opfer. Aber auch Tabellen musste ich XHTML 1.0 strict fit machen. Zudem wandelte ich zwecks Vermeidung von Inline-Stylesheets style-Angaben in Klassen um, die ich dann in der externen CSS-Datei festlegte.
Und heute realisierte ich dann Phase 3: Dazu stellte ich den Aufruf der WordPress-Seiten vom Unterverzeichnis blog auf das Hauptverzeichnis um. Hilfreich für diese Arbeit waren dabei die Ausführungen in den FAQ – Oft gestellte Fragen bei wordpress-deutschland.org mit dem Titel “WordPress trotz Installation in Unterverzeichnis über Hauptverzeichnis aufrufen” sowie der Blogbeitrag “Das WordPress Weblog in einem Unterorder führen” von Frank Bültge.
Im Gegensatz zu Tanja aka Crazy Girl habe ich meine Arbeiten mit möglichen Darstellungsproblemen nicht angekündigt (siehe hierzu ihren Blogbeitrag Ich spiele mal wieder “optische Wildsau”). Ich hoffe, die Störungen hier hielten sich in Grenzen. Die Hauptarbeit ist getan und künftig sollten es höchstens noch kleine Änderungen geben.
Über Rückmeldungen ob Euch das neue Design gefällt oder was ich noch aus Deiner Sicht verbessern könnte, bin ich jederzeit dankbar. Einfach die Kommentarfunktion dazu verwenden.
Ich verstehe zwar ehrlich gesagt nur “Bahnhof” vom Inhalt Deines Artikels, aber trotzdem Danke für die Erwähnung
Jetzt bin ich schon überrascht. Du bist doch u.a. auch Webworkerin. Nur im Gegensatz zu Dir habe ich nicht nur meinem WordPress-Blog ein neues Kleid gegönnt, sondern
- das Kleid auf Basis des neuen WordPress Frameworks Xtreme One mit einem eigenen Childtheme erstellt (Phase 1),
- die Seiten der bisherigen Website mit in WordPress integriert, also WordPress auch als klassisches CMS genutzt (Phase 2) und
- zudem WordPress vom Unterverzeichnis blog ins Hauptverzeichnis verlegt und dadurch auch die URLs entsprechend angepasst (Phase 3).
War das jetzt in dieser Kurzform besser erklärt?
Schon, ich weiß aber immer noch nicht was WordPress Frameworks Xtreme One sein soll
Bei Frameworks hatte ich die ganze Zeit an Microsoft gedacht, irgendwas was so ähnlich heißt gibt es dort doch auch, oder mache ich mich jetzt mit meinem Nicht-Wissen voll lächerlich?
Das Framework Xtreme One ermöglicht Dir einfach Dein Layout überwiegend durch Häkchen setzen zu erstellen.
Dank YAML, auf dem das Framework basiert, sind auch flexible Layouts schnell und einfach realisiert. Zudem werden die IE-Bugs abgefangen.
Ich durfte als Betatester das Framework schon nutzen und bin sehr angetan. Einziger Nachteil ist der einem Framework üblicherweise innewohnende Overhead. Dieser wird aber durch den eigenen CSS-Kompressor kompensiert.
Weitere Infos zu dem Framework gibt es unter http://de.xtreme-theme.com/. Dort gibt es auch ein Video, welches die Einstellmöglichkeiten zeigt.
PS: Direkt antworten auf Kommentare klappt hier Layout-technisch leider (derzeit) nur bis zur Antwort auf die Antwort.
ah… mit Layout erstellen hat das was zu tun, jetzt hab ich’s geschnallt
Für mich persönlich wäre das nix, ich liebe das manuelle Programmieren und damit auch das genaue Wissen, was in meinem Theme wo steht…
Jetzt frage ich vorsichtshalber noch mal nach: Für mich war Kleidchen = Layout. Richtig?
Dass Du lieber komplett manuell Quelltext und CSS schreibst sowie programmierst, hatte ich mir schon gedacht.
Ich kann halt nicht programmieren und bevorzuge Hilfsmittel wie YAML und Xtreme One. Damit komme ich schneller und problemloser zum fertigen Layout.
Jedem das seine.
PS: Habe nun die Verschachtelung von Kommentaren auf 2 Ebenen begrenzt.
*kicher* ja, mit Kleidchen meinte ich das Layout, oder wenn wir in der WordPress Sprache sprechen wollen das Theme
Wer das von Grund auf selbst machen möchte, kommt um gute Kenntnisse von WordPress, PHP, HTML und vor allem CSS nicht rum. Meine Themes haben meistens mit den WordPress Themes, die so im Umlauf sind, nicht mehr viel gemeinsam, denn ich progge dort so gut wie alles selbst rein (kaum bis keine Adminbereich Unterstützung in irgendwelchen Bereichen). Dabei greife ich auf alles zu, was mir gefällt, angenfangen von WordPress Funktionen, manuellen Plugin Einbauten, bis hin zu eigenen PHP Programmierungen. Mir ist nicht nur wichtig, dass ich ein Design (Kleidchen) habe, das von Grund auf meines ist, sondern auch die volle Kontrolle über alle Funktionen, die ich so in meine Themes einbaue.
Zu Anfang meiner Zeit mit WordPress hatte ich die Probleme, dass ich in CSS nicht wirklich fit war und eher die Tabellenorientierte Programmierung inne hatte als die tabellenfreie. Nachdem ich mich durch die ersten Themes durchgekämpft habe (ist ja auch eine meiner Dienstleistungen für Kunden), war das aber kein Problem mehr. Und gerade im Kundenbereich ist in meinen Fällen oft die manuelle Programmierung gefragt, da meist Lösungen angestrebt werden, die nicht zum WordPress Standard gehören.
Aber wie Du schon so schön sagst, jedem das Seine
Da bin ich ja beruhigt, dass wir mit Kleidchen und Layout das Gleiche meinen.
Hier ist übrigens ein eigenes Childtheme im Einsatz. Das Layout habe ich wegen des Wiedererkennungswertes stark an das Bisherige angelehnt. Dazu waren einige Anpassungen im Markup, aber insbesondere Stylingarbeiten mit CSS erforderlich. Dafür habe ich – wie Du bei Deinen Blogs – kein Theme-Layout von der Stange, sondern eben ein individuelles Kleidchen mit entsprechendem Wiedererkennungswert.
Jaja, die Zeiten mit Tabellen-Layout habe ich auch noch mit Netobjects Fusion (NOF) mitgemacht. Erst durch den Wechsel zum Webeditor Dreamweaver konnte ich auf CSS-Layouts umsteigen. Das hat mir dann auch beim Verständnis des tabellenlosen Designs von WordPress sehr geholfen. Dank CSS3 gehen inzwischen auch viele optische Effekte wie abgerundete Ecken und Schatten ohne das Markup mit Grafiken und zusätzlichem Code verschandeln zu müssen.
PS: Das ist mein erster Kommentar, den ich mit WordPress für Android geschrieben habe.