Tauschbörsen
Empfehlungen
Umfangreiche Infos einschließlich Diskussionsforen über Musiktauschbörsen gibt es bei netzwelt
.
Folgende Musiktauschbörse/-plattform, die zudem auch allgemein als sog. Filesharingsystem zum allgemeinen Austausch von Dateien genutzt werden kann, habe ich schon mal eingesetzt gehabt und glaube ich auch empfehlen zu können:
Bei KaZaA Lite handelt es sich um die deutschsprachige und schlankere Variante des beliebten KaZaA-Clients, aber von Spyware, Banner- und Popup-Werbung befreit. Da es ebenso wie die von vielen geliebte "alte" Morpheus-Version ein Filesharing-Tool ist, das auf das Fast-Track-Netzwerk zugreift und auch die Oberfläche fast identisch aufgebaut ist, fällt der Umstieg auf dieses Programm nicht schwer.
Weitere Vorteile von KaZaA Lite:
- keine Werbebanner und Werbe-Sites
- kein BDE-Viewer und Bonzi Buddy
- kein Bitraten-Limit für MP3s
Leider gibt es aber KaZaA Lite offiziell nicht mehr (die Betreiber von KaZaA, das auch Spyware installiert, haben die Entwickler von KaZaA Lite zum Entfernen ihrer Software auf deren Homepage gezwungen!), so dass man auf andere Quellen - wie z.B. netzwelt
- angewiesen ist.
Eine hilfreiche Übersicht über alle vorhandenen Musiktauschbörsen gibt es ebenfalls bei netzwelt
.
Abmahnungsproblematik
Erschreckend finde ich die Abmahnerei der Musikindustrie (des Bundesverbandes Musikindustrie
). Abzocke ohne Grenzen.
Jana, der die Seite Abenteuerland gehört
, ist leider Opfer dieser Abzocke geworden.
Ebenso die Uni Heidelberg
, die winfuture.de Redaktion
und der Wikipedia-Benutzer Asb
.
Deshalb gibt es hier nun als Lektüretipp für Fragen zum Thema Abmahnung den Link zur hilfreichen Seite abmahnung.abmahnwelle.de
sowie Links und einen der Banner des Chaos Computer Clubs (CCC)
:
Diesen Banner und eine Vielzahl von weiteren Bannern
gibt es beim CCC.
Auf einer Internetseite kann man auch die mögliche Zukunft der Musikindustrie
sehen (1984 von George Orwell mit Big Brother lässt grüßen).
Das mp3-Downloadportal AllOfmp3 hat inzwischen seinen Betrieb eingestellt. Der Musikindustrie war dieses Musikportal ein Dorn im Auge und sie soll laut Heise
inzwischen mehrere Website-Betreiber wegen Links auf www.AllOfmp3.com abgemahnt haben. Obwohl ich der Auffassung bin, dass das Verlinken in diesem Falll zulässig war, entfernte ich - lediglich um einer möglichen Abmahnungsabzocke vorzubeugen - vorsorglich den Link auf die Seite des mp3-Downloadportals www.AllOfmp3.com entfernt. Rechtlich nachvollziehbar ist die Auffassung der von der Musikindustrie anscheinend beauftragten Kanzlei Waldorf
jedenfalls nicht, denn dann würde sich faktisch jede Seite, die auf eine Suchmaschine wie z.B. Google und diese erst recht strafbar machen, denn darüber bekommt man den Link ohne Probleme. Dass die Musikindustrie und Anwälte Betreiber von Webseiten so massiv abmahnen, hat nach meiner Auffassung im Wesentlichen folgenden einfachen Grund:
Sie verdienen dank der Abmahnungsregelungen in Deutschland daran kräftig Geld. Für Anwälte ist es offensichtlich ein erträgliches Geschäft und für die Musikindustrie ist es einfacher auf diese Weise sich eine neue Einnahmequelle zu erschließen statt durch an Kundenbedürfnisse orientierte Musikverkaufskonzepte. Hier ist der deutsche Gesetzgeber aufgerufen, unverzüglich seinen selbstgemachten Fehler zu beheben, sonst wird die Fortentwicklung des Internets in Deutschland nachhaltig geschädigt und überlassen wir anderen Ländern die aktive Rolle in Sachen Informationsgesellschaft und Internet.



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