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Mein Homerecording-Equipment

Im letzten Blogbeitrag „Individueller Studiotisch für Homerecording“ hatte ich einen weiteren Blogbeitrag zu meiner Homerecording-Ausstattung angekündigt. Hier ist er.

Zentraler Baustein eines modernen Homerecording-Equipments ist heutzutage ein leistungsfähiger Computer mit entsprechender Software. Bei mir kommt da ein inzwischen 18 Monate alter persönlich zusammengestellter PC zum Einsatz, den ich bei Alternate bestellt hatte. Damals versuchte ich mich noch nicht an Homerecording und hatte deshalb bei der Zusammenstellung der Komponenten nicht extra hierauf geachtet. Gleichwohl scheint die Ausstattung des damals über 1.500 € teuren PCs (Windows 7 Pro 64 Bit, i7-860 Prozessor, 8 GB RAM, 256 GB SSD, 2 x 500 GB Seagate HD, USB 2.0 und 3.0 Anschlüsse, leise Noctua-Lüfter, HIS HD5750 IceQ+ Grafikkarte) bisher ausreichend zu sein.

Ideal wäre es einen PC ausschließlich für Homerecording zu optimieren und zu verwenden. Das ist bei meinem PC zwar nicht der Fall, aber optimiert für Homerecording habe ich ihn gleichwohl. Hierbei sehr geholfen hat mir die Anleitung „Windows 7-PC als DAW optimieren“ von Timo Schewe auf Timos Welt.

An Software habe ich inzwischen und setze ich ein:

Von Cubase gibt es auch eine preisreduzierte Educationversion und über die Zeitschrift „KEYS Special 1/2013 mit CUBASE LE 6 Vollversion“ kannst Du aktuell günstig auf umfangreichere Cubase-Versionen upgraden.

Zum Einarbeiten in die Aufnahmetechnik sowie das komplexe Programm Cubase nutze ich folgende Tutorial-Videos und DVDs bzw. beabsichtige ich dafür zu nutzen:

Darüber hinaus habe ich mir einige Bücher rund ums Thema Homerecording zugelegt und einige davon bereits gelesen:

Daneben gibt es noch jede Menge Tipps und Hinweise im Internet, z.B. im Recording-Forum vom Musiker-Board.de.

http://www.musiker-board.de/f79-recording-forum/

An zusätzlicher Hardware für Homerecording habe ich

Darüber hinaus verfügte ich Zuhause über folgende Instrumente und Verstärker:

Das ist – denke ich – schon eine ganz gute Ausgangsbasis für eigene Aufnahmen. Wenn ich hinreichend Erfahrung mit dem Equipment gesammelt habe, beabsichtige ich auch noch entsprechende Berichte (Reviews) zu schreiben.

Und was kann ich nun mit diesem Homerecording-Equipment machen?

Zum einem natürlich eigene Songideen festhalten und entwickeln. Zum anderen Demos, z.B. von meinen Bands, für Veranstalter aufnehmen und abmischen. Dieses Equipment sollte dafür ausreichen oder sieht das jemand anders und hat diesbezüglich konstruktive Vorschläge?

Im Gegensatz zu einem richtigen Tonstudio kann ich leider keine echten Drums (Schlagzeug) einspielen und auch die Instrumente und der Gesang können nicht gemeinsam, sondern lediglich nacheinander aufgenommen werden. Dafür kostet das Equipment aber auch lediglich einen Bruchteil dessen, was man in ein richtiges Tonstudio investieren muss.

Die Qualität der Aufnahmen hängt angesichts der heutigen technischen Möglichkeiten am Computer, aber nur noch von den spielerischen und gesanglichen Fähigkeiten der Musiker sowie den Aufnahme- und Mixingfähigkeiten des Homestudio-Anwenders ab. Ich bin zuversichtlich, dass ich mich nur noch ein paar Monate in Cubase sowie Recording- und Mixingtechniken einarbeiten muss, bis ich meine ersten eigenen Projekte starten kann.

18 Kommentare

  1. Paul Czickus sagt:

    Wirklich interessant, was Du für Dein Homerecording für eine Software benutzt. Ich mache Home Recording ja mit der Software von Music Maker. Viele Wege führen also nach Rom. Aber hier konnte ich mir für die Zukunft auch noch einige Tipps holen. Danke dafür.

    • Dieter sagt:

      Tja, Cubase ist halt besonders verbreitet, sprich wohl der Marktführer, und dazu gibt es dann viele Tipps und Hinweise im Internet, in Büchern sowie als Tutorial-DVDs.

      Magix Music Maker kenne ich dagegen nur den Namen.

      Weitere Tipps zum Thema Homerecording wird es hier noch geben.

  2. Claas sagt:

    Auf jeden Fall ein spannendes Thema. In der Schule während des Abiturs haben wir mit Cubase gearbeitet und damals war die Aufgabe, ein altes Weihnachtslied aufzupeppen. Während der Aufführung bei der Schulweihnachtsfeier kam es dann unter den Schülern zu lautem Getose, als während unserer Version von Jungle Bells die bekannten Signaltöne von ICQ ertönten… Die Lehrer haben es damals (2003) nicht verstanden 🙂

    • Dieter sagt:

      Wie kann man ein Chatprogramm wie ICQ laufen lassen, während man mit Cubase arbeitet? So etwas dürfte Dir ja heute hoffentlich nicht mehr passieren. 😉

  3. Bernd sagt:

    Es ist toll, wie man eigene Song Ideen mit relativ kleinem Equipment und ohne Tonstudio daheim umsetzen kann. Es ist wirklich ratsam, nur einen Computer dafür zu verwenden, wenn man viel selbst gemachte Musik aufnehmen möchte. Man muss zwar alle Spuren nacheinander aufnehmen, was mich nicht stört.

    • Dieter sagt:

      Eine Homerecording-Lösung hat schon was und es ist in der Tat erstaunlich was heutzutage mit einer Digital Audio Workstation (DAW) machbar ist. Mich stört es auch nicht die Spuren hintereinander aufzunehmen.

      Für eine richtige Studioproduktion hat das gemeinsame gleichzeitige Einspielen eines Songs auch etwas. So haben wir es bei Blue Light Rock mit unserer Demoaufnahme gemacht. Lediglich der Gesang wurde wegen des Übersprechens erst später noch aufgenommen.

      Slash hat übrigens die Songs von seinem Album Apocalyptic Love im Studio auch gemeinsam einspielen lassen. Das Ergebnis kann sich echt hören lassen.

  4. Peter Weisse sagt:

    Ich muss ab und zu kurze Videoclips vertonen. Bisher habe ich das immer machen lassen. Da es in Zukunft wahrscheinlich mehr werden, überlege ich, mir eine eigene Anlage anzuschaffen.

    Mit welchem finanziellen Aufwand muss da ungefähr ich rechnen?
    Es muss jetzt kein absolutes Profiequipment sein.

    • Dieter sagt:

      Sorry, aber hier geht es um Homerecording, nicht Videoclips erstellen.

      Deine Frage kann ich Dir nicht seriös beantworten, weil ich mich mit Equipment für Videoclips noch nicht beschäftigt habe und Du keine hinreichende Angaben zu Deinen Anforderungen für das Produzieren der Videoclips und deren Nachvertonung gemacht hast. Am Besten fragst Du da in einem passenden Forum wie z.B. Slashcam Forum nach.

      PS: Den unpassenden Link von Dir habe ich natürlich gelöscht. 😉

  5. Nico sagt:

    Hallo Dieter,

    und allen anderen Songwriter/Musiker. Neben dem ganzen Equipment sind natürlich die wichtigsten Tools – das Ohr und das Gehirn 🙂

    • Dieter sagt:

      Hallo Nico,

      das ist völlig richtig, aber Deine Ohren und Dein Gehirn kannst Du nicht kaufen, sondern musst Du trainieren, damit Du das Equipment optimal einsetzen kannst. 😉

      Gruß
      Dieter

  6. Frank sagt:

    Das ist ja schon fast ein echtes Tonstudio. Ist Dein Homerecording-Equipment finanzierbar mit der Aufnahme von Demos oder ist das doch noch immer mehr ein Hobby?

    • Dieter sagt:

      Ein echtes Tonstudio hat einen Aufnahme- und einen Regieraum. Der Aufnahmeraum ist normalerweise so groß, dass da auch ein Schlagzeug bzw. einen ganze Band abgenommen werden kann und das Audio-Interface verfügt dafür über entsprechend viele Eingänge. Das ist hier alles nicht gegeben, sondern eindeutig nur für Homerecording ausreichend.

      Mein Homerecording-Equipment ist definitiv ein Hobby. Ich habe damit noch nichts produziert, geschweige denn damit auch nur einen Euro verdient.

  7. Vicky sagt:

    Oh vielen Dank für diese vielen tollen Tipps. ich suche nämlich gerade für einen Freund, der sich selbst gerade als Musiker/Songwriter ausprobiert und er kann jede Hilfe brauchen.
    LG Vicky

  8. René Walter sagt:

    Sieht wirklich toll aus, aber es scheint auch ein teures Hobby zu sein :-).

    • Dieter sagt:

      Teuer ist relativ. Im Vergleich zu Hobbies wie das Sammeln von Oldtimern oder Vintage-Instrumenten ist es eher ein preiswertes Hobby. 😉

  9. Markus sagt:

    Hallo!
    Für ein Homerecordingset ist das nicht übel!
    Wie du selbst sagst, ist es kein Tonstudio aber trotzdem super fürs zu Hause mixen. 🙂

    Ich wünsche dir viel Erfolg bei deinen ersten Projekten!

    • Dieter sagt:

      Hallo Markus,

      ich denke auch, dass ich ganz gut ausgestattet bin.

      Bisher halte ich nur Songideen fest und nehme meine Gitarre zu Backtracks auf, aber richtige eigene Projekte sollen noch folgen.

      Beste Grüße
      Dieter

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Webseite veröffentlicht am Montag, den 31. Dezember 2012, um 20:00 Uhr,
zuletzt geändert am Samstag, den 18. Juni 2016, um 13:17 Uhr.
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