SPD verliert bei Hessenwahl 2009

Tja, keine Überraschung angesichts des massiven Glaubwürdigkeitsproblems der hessischen SPD. Im Wahlkampf 2008 erklärte die damalige Spitzenkandidatin Andrea Ypsilanti, dass eine Zusammenarbeit mit der Linken ausgeschlossen sei. Danach unternahm Sie jedoch zwei Anläufe um doch mit den Stimmen der Linkspartei an die Macht zu kommen. Verhindert wurde das dann von Abweichlern aus den eigenen Reihen. Dafür bekam die SPD jetzt die Quittung. Sie hat jetzt nach meiner Auffassung ein Glaubwürdigkeitsproblem, das die SPD generell belastet. Und das in einem „Superwahljahr“.

Bemerkenswert erscheint mir hierbei noch, dass die SPD genauso viel Prozentpunkte abgeben musste (-13%), wie die FDP (+6,8%) und Bündnis 90/Die Grünen (+6,2%) zusammen dazu gewonnen haben (siehe dazu beispielsweise das Wahlergebnis der Hessenwahl 2009 bei Wahlrecht.de).

Und: Die CDU (+0,4%) und die Linkspartei (+0,3%) haben an Prozentpunkten das dazu gewonnen, was die sonstigen Parteien (-0,7%) verloren haben.

Ob das die wesentlichen Änderungen durch Wählerwanderungen darstellen? Die Vermutung liegt nahe. Was denkt Ihr?

5 Kommentare

  1. Daniel sagt:

    Naja… wäre auch schlimm, wenn es da anders ausgegange wäre… ich meine … ich bin nicht schwar und auch nicht rot… sondern grüngelb… von daher bin ich mit dem Ergebnis in Hessen zufrieden!

    Wie auch immer… Koch nochmal eine Amtsperiode… armes Hessen!

    Gruß
    Daniel

  2. Toni sagt:

    Mal schaun wie die neue Regierung sich anstellt, hoffe durch die FDP wird Koch in die richtige Richtung gelenkt…

  3. Dieter sagt:

    Im Herbst 2009 ist ja Bundestagswahl und vielleicht wechselt Koch dann in die Bundesregierung. 😉
    Schau mer mal!

  4. Kenny sagt:

    Wahrscheinlich hatten Hessens Wähler so eine Angst vor der Zukunft, dass die meisten lieber wieder so wie sonst gewählt haben. Den Roland freut’s natürlich, auch wenn er jetzt teilen muss.
    @Dieter: Willst du den wirklich in der BuRe sehen?

  5. Dieter sagt:

    @Kenny
    Ich glaube nicht, dass es dabei darauf ankommt, was ich will.
    Vielmehr halte ich es angesichts des windelweichen Dementis nicht für ausgeschlossen, dass er im Falle eines CDU-Wahlsieges nach der Bundestagswahl in die BuReg geht.

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Webseite veröffentlicht am Montag, den 19. Januar 2009, um 07:43 Uhr,
zuletzt geändert am Freitag, den 26. November 2010, um 11:54 Uhr.
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