Lesetipp: Der Musikverführer

Hier ein Lesetipp für Musiker und alle, die sich einfach für Musik interessieren:

Der Musikverführer: Warum wir alle musikalisch sind

In dem Buch sind sehr viele Infos über neuere wissenschaftliche Studien allgemeinverständlich aufbereitet, die Fragen zum Themenkomplex beantworten wie Musik hören und musizieren auf uns und unser Hirn wirkt.

Mir hat das Buch einige neue Erkenntnisse gebracht. Einige Infos kannte ich auch schon und wurden lediglich reaktiviert. Wie auch immer, das Buch ist erwähnenswert und lesenswert!

Hier ein paar Erkenntnisse als Appetithappen:

  • Selbst der Embryo nimmt ab einem gewissen Alter schon Musik wahr. Wichtig ist, dass die Mutter die Musik hört, die ihr gefällt, denn die Stimmung der Mutter hat auch einen nicht zu unterschätzenden Einfluss auf den Embryo.
  • Schon ab der Geburt sind Kinder sehr empfänglich für Musik.
  • Die Musik, die wir im Alter zwischen 15 und 25 Jahren hören, prägt maßgeblich unseren späteren Musikgeschmack.
  • Musikalisch ist fast jeder, auch wenn sich statistisch gesehen viel mehr Menschen für unmusikalisch halten.
  • Talent beim Spielen eines Musikinstruments kommt durch viel, viel Üben und ist nicht vorbestimmt.
  • Ein Musikinstrument lässt sich als Kind spielerischer und leichter lernen als Erwachsener. Ein Musikinstrument spielen lernen ist unabhängig vom Alter möglich. Es ist also nie zu spät.

Zu dem Buch, das zuvor als gebundenes Buch (Hardcover) unter dem Titel „Hast Du Töne“ erschien, gibt es auch eine Website mit Hörbeispielen zum Buch unter hast-du-toene.net, die auf www.droesser.net/droesser_musik/ weiterleitet.

Hast du Töne?: Warum wir alle musikalisch sind

Erwähnenswert ist noch, dass der Autor des Buches, Herr Christoph Drösser, Redakteur im Ressort Wissen der „Zeit“ und Mitglied der A-cappella Gruppe no strings attached ist.

4 Kommentare

  1. Henrik sagt:

    Hört sich interessant an – was z.B. Embryos betrifft, hatte ich immer gehört, klassische Musik wäre sehr geeignet. Was aber anscheinend nichts bringt, wenn Mami die nicht mag…

    • Dieter sagt:

      @Henrik
      In der Tat fand ich in dem Buch auch einige interessante wissenschaftliche Erkenntnisse, die ich nicht kannte.

      Das Beispiel mit den Embryos fand ich besonders interessant, weil ich zum einem auch das mit der Klassik vorher gehört hatte und zum anderen die neue Erkenntnis mir sofort einleuchtete.

  2. Henrik sagt:

    Schöner Buchtipp, der bei Lektüre sicherlich viele weitere Erkenntnisse bringt. Dass zum Beispiel Talent nicht vorgeprägt ist, wusste ich noch nicht. Ich freue mich auf weitere Buchtipps.

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Webseite veröffentlicht am Mittwoch, den 20. April 2011, um 20:12 Uhr,
zuletzt geändert am Montag, den 27. Juni 2016, um 15:00 Uhr.
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